Gerold Jäggle
peanuts für die Deutsche Bank
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peanuts für die Deutsche Bank

peanuts für die Deutsche Bank

Hilmar Kopper, Vorstandsprecher der Deutschen Bank, löste 1996 einen Skandal aus, weil er in einer Pressekonferenz die Verluste der Bank aus der sogenannten „Schneider-Pleite“, insgesamt 50 Mio DM, als „peanuts“ bezeichnete.

Das Wort „peanuts“ ging in den deutschen Sprachgebrauch ein und wurde zum „Unwort des Jahres“ gekürt.

Für die geplante Neugestaltung des Platzes vor der Zentrale der Deutschen Bank, den beiden Banktürmen in Frankfurt, habe ich drei überdimensionale „peanuts“ vorgeschlagen.

Für den Besucher der Bank sind sie monumental. Fährt man jedoch in den 37. Stock und schaut aus dem Fenster des Vorstandsprechers, so schrumpfen sie zu natürlicher „peanut“-Größe. Die Skulpturen veranschaulichen die Relation zum Geld!

Es blieb beim Entwurf. Hilmar Kopper schrieb mir einen Brief, in dem er die Idee wertschätzte, jedoch mit einem Augenzwinkern zu bedenken gab, daß er sich doch nicht „zu Lebzeiten ein Denkmal setzen könne“.

1998 peanuts für die Deutsche Bank

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